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Psychoaktive Substanzen

Schon klar: Alkohol und Drogen berauschen; schwere Gefühle / Gedanken erscheinen leichter zu sein.

Letztendlich aber besteht bei jeder Substanz das Risiko, die Kontrolle über den Konsum zu verlieren! Dann kommen neue Probleme hinzu. 

Kann dir nicht passieren?

Im Jugendalter probieren viele verschiedene Substanzen aus. Doch manchmal kann der Konsum aus den Fugen geraten und überhand nehmen.

Vielleicht fragst du dich mal: Hätte ich das in nüchternem Zustand auch gemacht? Würde ich das in nüchternem Zustand auch machen?

Auf der Seite von kenn dein Limit findest du einen Selbsttest zu deinem Alkoholkonsum. Dieser kann dabei helfen den Umgang mit Alkohol zu prüfen. Zum Test klicke auf den Link: kenn-dein-limit

Auch zum Cannabis wird ein Selbsttest angeboten. Diesen findest du bei safezone. Dort gibt es auch weitere Selbsthilfe-Tools zum Cannabiskonsum. Zum Test klicke auf den Link: safezone

Ein Rausch kann die Welt in diesem Moment bunter machen. Aber mit jedem Rausch geht auch immer etwas verloren - mal mehr, mal weniger. Geld, Gehirn, Gefährten...

Soll ich oder soll ich nicht?

Vor diese Entscheidung wirst du in deinem Leben häufig gestellt. In Bezug auf den Konsum von z.B. Alkohol stellt sich dir immer die Frage: möchte ich Alkohol trinken oder warum entscheide ich mich dafür es besser sein zu lassen. 

Was fällt dir zu dem einen oder anderen ein? Vielleicht möchtest du eine Waage malen.
Anschließend: welche Punkte wiegen für dich schwerer?
Beispiele und Anregungen findest du unter: www.feel-ok.ch

Möchte ich Alkohol trinken?

Warum ich Alkohol trinke

Ist es besser es sein zu lassen?

Was ich nicht so toll finde

  • Macht locker.
  • Man traut sich mehr.
  • Gemeinsam Spaß haben.
  • Dazu gehören.
  • Cool sein.
  • Man ist neugierig.
  • Probleme für den Moment verdrängen.
  • Belastende Gefühle werden gedämpft.
  • Es ist ganz normal.
  • Der Staat braucht Geld.
  • Kostet immer mehr Geld
  • Macht auf Dauer blöd
  • Man gewöhnt sich daran; kann auf Dauer abhängig machen
  • Verändert die Persönlichkeit: depressiv, aggressiv, mürrisch
  • Enthemmt; das kann zu Gewalt und Straftaten führen.
  • Man macht Sachen, die man im nüchternen Zustand nicht machen würde.
  • Wachsende Neugier, härteren Alk auszuprobieren
  • Gefahren für den Straßenverkehr
  • Schädigt den Körper: Gehirn, Leber, Haut, Magen.
  • Belastet das Gesundheitssystem.

Antwortbeispiele von Jugendlichen

-> Der Reiz der Abstinenz:

  • Angstfrei Auto/Roller/Fahrrad fahren!
  • Frisch / kein Kater am nächsten Morgen.
  • Fit im Schritt.
  • Schlafen können statt Karussell fahren.
  • Herr seiner Sinne bzw. Frau ihrer Sinne.
  • Anders sein. Nicht mit dem Strom schwimmen.

-> Sätze für das Nein-Sagen:

  • Mir schmeckt kein Alkohol
  • Ich hab schlechte Erfahrungen gemacht!
  • Ich will nicht!
  • Ich kann auch ohne Spaß haben.
  • Ich will nix bereuen müssen.

In der analogen Welt:

Selbsthilfe: was du machen kannst

  • mache einen Selbsttest
  • Challenge: stoppe deinen Konsum!
  • Verzichte eine Zeitlang darauf! Level 1: 1 Woche lang. Level 2: 2 Wochen lang. Level 3: 4 Wochen lang. Hast du durchgehalten? Oder bist du rückfällig geworden? In welchen Situationen ist es dir schwer gefallen? Was genau erlebst du als gut mit deiner Abstinenz?

In der digitalen Welt:

Links, die dich weiterbringen

Professionelle Hilfe:

Unterstützung vor Ort, die dir helfen kann